Ein denkwürdiger Abend beim OFF Festival de Jerez in der Guarida del Ángel. Was für ein Spektakel, was für Stimmen, was für eine Stimmung. Ich könnte es nicht besser beschreiben als mein geschätzter Kollege Kiko Valle:

Die Jahre werden vergehen, und ich werde sagen können: Ich war dabei. Trío de ases wird eine dieser Vorstellungen sein, die sich wie eine Narbe in mein Gedächtnis einbrennen werden. Oder wie eine offene Wunde. Pepe de Pura, Juan José Amador und Enrique El Extremeño brachten La Guarida del Ángel bei ihrem XV. Jerez Off Festival zum Kochen, berührt vom Duende und der Inspiration. Sie betraten die Bühne mit der mitreißenden Flamencogitarre von Antonio Santiago „Ñoño”, der diese drei unterschiedlichen, einzigartigen und sehr persönlichen Stimmen auf den Holzböden dieses gesegneten Hauses zusammengebracht hat. Stellt sie nebeneinander, ein guter Plan. Es gibt keine drei die ihnen gleichen. Die passenden und zurückhaltenden Palmas übernahmen Richard Gutiérrez und Alberto Parraguilla.

Und als Schlusswort:

Mit einigen Letrillas por Bulerías zum Abschluss, die dem Ganzen die Krone aufsetzten, beendeten sie ein historisches Konzert, das den unzähligen Besuchern in ewiger Erinnerung in den Annalen des Flamenco bleiben wird. Amen.

Pepe de Pura, Juan José Amador, Enrique El Extremeño

Trío de ases

Guarida del Ángel

24.2.2026

www.laguaridadelangel.com

Text: Kiko Valle

Foto: Susanne Zellinger