Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …
Da hatte er schon recht, der Herrmann Hesse. Dem Winterchaos in Österreich entkommen, mit einem der letzten Flieger, bevor der Flughafen Wien Schwechat seine eintägige Winterruhe verbrachte, tauche ich wie jedes Jahr um diese Zeit in die tröstende Sonne von Jerez de la frontera ein und der Anlass könnte besser nicht sein.
Mit der ersten Pressekonferenz begann heute Mittag dieses wunderbare Festival, das seinesgleichen vergebens sucht. Die Nähe zu den Künstler:innen, die Freude über ein Wiedersehen mit Kolleg:innen, die man vielleicht nur einmal im Jahr trifft und von denen man glaubt, sie schon immer zu kennen, die erste Cervecita auf dem Platz und die Spannung, wer mich in diesem Jahr überraschen und erfreuen wird.

Und diesmal gibt es einige Künstler:innen, die ich nicht kenne, oder die ich zumindest noch nie live gesehen habe, wie Nino de los Reyes, der Samstag Abend auftreten wird. Eröffnen wird heute Abend Manuela Carpio, morgen folgt Santiago Lara mit einem Soloabend und am Sonntag Farru aus der Familie der Farrucos.

Die Vorstellungen waren erfrischend kurz und in der Folge wurde die Ausstellung Monstruos del Flamenco von José Maldonado eröffnet, mit Collagen, die von manchen Flamenc@s überraschende Bilder zeigten.

Ein gelungener Auftakt in der Cámara de Comercios, nun heißt es Kräfte sparen für die nächsten zwei Wochen.
Festival de Jerez
20.2.-7.3.2026
Fotos und Text: Susanne Zellinger