Madrid: Festival Tío Luis de la Juliana: 21.-23.04.2026

Und Madrid wurde Flamenco

Das XXVI. Flamenco-Festival „Tío Luis el de la Juliana“ würdigt Madrid als die Hauptstadt, die große Flamenco-Künstler hervorgebracht und ihnen zu Ruhm verholfen hat.

Seit es Aufzeichnungen über den Flamenco gibt, taucht Madrid darin auf. Man sagte, dass die Künstler zuerst in Sevilla, in der Alameda de Hércules, debütierten und dann nach Madrid kamen, wo sie schließlich berühmt wurden.

Das Colegio Mayor Universitario Isabel de España ist sich dieses Erbes sehr bewusst und setzt daher auf eine Würdigung, die die drei wichtigsten Ausdrucksformen des Flamenco berücksichtigt.

Das Festival eröffnet mit dem Gesang des Cantaor Paco del Pozo (Lámpara Minera 1997). Bis heute ist er der einzige Madrilene, der diese Auszeichnung erhalten hat. Am zweiten Tag wird José Manuel Gamboa über dieses „Madrid Flamenco“ sprechen, und anschließend wird Alfonso Losa tanzen, ein Bailaor, der im Centro de Arte Flamenco y Danza Española Amor de Dios ausgebildet wurde, das so viele Künstler hervorgebracht hat und weiterhin auf die Bühnen und Tablaos Madrids bringt. Heute ist er einer der bedeutendsten Bailaores der Welt. Zum Abschluss und als krönender Abschluss wird der  Gitarrist Pepe Núñez gewürdigt, ein Mann, der eng mit den Peñas Flamencas von Madrid, den Flamenco-Wettbewerben und den großen Festivals verbunden ist.

Alle drei Künstler, die das Programm anführen, stammen aus Madrid. Sie sind in der Flamenco-Schmiede Madrids groß geworden und haben deren Spirit in die ganze Welt getragen.

Daher ist es besonders wichtig, dass dieses renommierte Festival den Festivals, den Tablaos, den Peñas, den Wettbewerben, den Akademien und den Flamenco-Vereinigungen Madrids Tribut zollt.

Auch in diesem Jahr wird dieses wunderbare Festival alle Wünsche erfüllen. Der Rahmen ist intim, die Qualität hoch. Der Eintritt ist frei.

Festival Tío Luis Èl de la Juliana

Colegio Mayor universitario Isabel de España

21.-23.04.2026

https://cmisabel.com/xxvi-festival-flamenco-tio-luis-el-de-la-juliana/

Text: Juan José Gil Sánchez