La Bienal de Sevilla 2026 – der Marathon beginnt am 9. September

Dieses Jahr ist es wieder Zeit für die Bienal de Sevilla. Von 9. September bis 3. Oktober bietet das Festival unter Luis Ybarra ein vielfältiges Programm, darunter einige Vorstellungen, die wir auf keinen Fall versäumen möchten. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen.

Wie auch beim letzten Festival gibt es in diesem Jahr die Noches únicas, die einzigartigen Nächte, mit Stücken, die speziell für die Bienal kreiert wurden und vielleicht nur dieses eine mal zu sehen sind.

Vor Sara Baras, die nach langen Jahren der Abwesenheit den Reigen beginnt, öffnet Sevilla die Tore der Plaza de Toros de la Real Maestranza am 10. September mit der Gala El mundo por montera,  der XXIV Bienal de Flamenco, einer der Noches únicas mit José Mercé, José de la Tomasa, Martirio, Arcángel, La Tremendita, Ángeles Toledano, El Perrete, Manuel de la Tomasa und dem Ballet Flamenco de Andalucía, unter der Leitung von Patricia Guerrero.

Einer der Höhepunkte wird in diesem Jahr die Wiedereröffnung des Teatro Lope de Vega sein, das schmerzlich vermisst wurde, gibt es doch kein anderes Theater mit diesem Flair. Viele der Vorstellungen, die ich nicht vergessen werde, fanden in diesem Theater statt. Den Beginn macht Dorantes am 12. September mit einer Uraufführung, genauso wie Rafael Riqueni mit Tim Ries.

DAVID CORIA-Valentín Chou

Am 29. September zeigt David Coria sein neuestes Werk Babel. Torre Viva, Alfonso Losa folgt am 2. Oktober.

Auch einige der Noches Únicas finden im Lope de Vega statt, sehr schön bestimmt die Vorstellung von Aurora Vargas und Juana Amaya am 25. September.

Mein persönliches Highlight ist wie immer Mayte Martín , die am 30. September ihre Antología de lo puro interpretieren wird.

MAYTE MARTÍN-Gilberto González

Im Teatro Central finden die ihren Platz, die neue Horizonte erkunden, wie Rosario La Tremendita oder Juan Tomás de la Molía mit Águeda Saavedra oder das neue Stück von Andrés Marín am 25. September. Mit dabei sind auch Sara Jiménez, Sandra Carrasco und David de Arahal, der großartige Tänzer José Maya, Olga Pericet und Estévez y Paños Cía am 27. September. Ganz besonders freuen wir uns natürlich auf Isabel Bayón am 15. September mit ihrem neuen Stück Epílogo de un cante que se hizo baile. Suite de cante. Sie war viel zu lange weg.

OLGA PERICET (Jordi Terry) 7

Im Espacio Turina finden die Gitarristen ihren Platz: Juan Requena, María Marín, Antonio Rey oder Juan Medina, Dani de Morón oder Diego del Morao. In den Noches únicas vereinigen sich Manuel de la Luz und Manuel Imán oder Canito und Raúl Rodríguez, die am 12. September La cuerda al aire präsentieren.

Das Teatro Alameda bietet viele großartige KünstlerInnen wie Ángeles Toledano, Macarena López, Pastora Galván und wenn man Lust auf Pop und Party jonda hat, kauft man sich am besten gleich die Karten für José de los Camarones und El Capullo mit Los flamencos no van a la barbería. Auch nicht verpassen sollte man natürlich die CD Präsentation von Ezequiel Benítez am 24. September.

ÁNGELES TOLEDANO (Mara Alonso)

Endlich hat sich die Bienal in diesem Jahr auch den Patio del Hotel Triana zurück erobert. Vom 17. Bis 19. September wird in diesem wunderbaren ehemaligen Patio de Vecinos hervorragender Cante, Baile und Toque geboten, soviel, dass es mir hier nicht möglich ist, alle aufzuzählen.

Im Patio de la Montería del Real Alcazar ist am 16. September mit Xerezanías Jerez vertreten, Israel Fernández gibt sich am 14. September die Ehre und Rancapino Chico am 15. September.

In der Real Fábrica de Artillería zeigt am 13./14. September Ana Morales ihr Stück Rapsodia.Fantasía, von 22.-24. September ist ebenda Pablo Martín Caminero mit seiner Trilogía zu sehen.

Last but not least öffnet auch die Iglesia de San Luis de los Franceses ihre Tore,  wo in Zusammenarbeit mit dem Festival de Música Antigua de Sevilla kleine Kostbarkeiten serviert werden.

Es wird einer fast schwindlig bei dieser Fülle an Programmen, Künstler:Innen und Orten, aber wenn wir vorher und nachher einen Urlaub planan, steht einem Wonnemonat nichts entgegen.

Bienal de Sevilla

09.09.-03.10. 2026

www.labienal.com

Text: Susanne Zellinger

Foto Coria: Valentin Chou

Foto Toledano: Mara Alonso

Foto Pericet: Jordi Terry

Foto Mayte Martín: Gilberto González